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Die Digitalisierung als entscheidendes Element im globalen Lieferkettenmanagementprozess

05.01.20243 Minuten Lesedauer

Eine aktuelle Studie von BDO zeigt, dass fast 50 % der weltweit befragten Führungskräfte angeben, dass ihre Lieferketten in den letzten 18 Monaten stark beeinträchtigt wurden. Das zweitgrößte Problem ist die mangelnde Transparenz der Lieferkette unter den derzeitigen Bedingungen. Dies gilt insbesondere für Europa, wo die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zu Engpässen bei verschiedenen Waren geführt haben.

Die intelligente Fertigung erfordert die Einbeziehung vieler verschiedener Akteure und Ressourcen. In Zeiten wie diesen, in denen die Unsicherheit extrem hoch sein kann und die etablierten Arbeitsweisen instabil werden, versuchen führende Unternehmen, flexiblere und vernetzte Systeme zu schaffen, um den sich schnell ändernden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und der Volatilität des Marktes zu begegnen.

Hier wird die digitale Transformation zu einem entscheidenden Element im Prozess der Erlangung von Wettbewerbsvorteilen für Unternehmen auf dem globalen Markt.

Die McKinsey & Company-Umfrage unter Führungskräften der Lieferkette im Jahr 2020 hat gezeigt, dass die Coronavirus-Pandemie ein Katalysator für die weitere Digitalisierung der End-to-End-Prozesse in der Lieferkette gewesen ist

  • Eine überwältigende Mehrheit der Umfrageteilnehmer gab an, im vergangenen Jahr in digitale Lieferkettentechnologien investiert zu haben, wobei die meisten mehr investierten als ursprünglich geplant.
  • Obwohl z. B. die Automobil- und Rohstoffbranche angesichts der Unsicherheit Anfang 2020 zögerte, zusätzliche Investitionen zu tätigen, taten dies schließlich 100 % der Befragten in diesen Sektoren.
  • Außerdem hatte fast jedes Unternehmen Pläne für künftige digitale Investitionen.

Warum ist moderne Technologie ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Bereich des Lieferkettenmanagements? 

Die Antwort ist einfach: Sie bietet enorme Vorteile, indem sie die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und Systemen stärkt.

  • In einer globalisierten Welt ist der Erfolg eines jeden Unternehmens direkt mit dem Einsatz moderner digitaler Tools, fortschrittlicher Analysen und einer vernetzten Umgebung verbunden.
  • KI-gesteuerte Tools liefern Echtzeitlösungen zur Optimierung der Lieferkettenleistung, indem sie Daten aus separaten Systemen schnell zusammenführen und es ermöglichen, das Wissen des Unternehmens voll auszuschöpfen.
  • E-Supply-Chain-Management ermöglicht Kostensenkungen bei den Beständen und eine verbesserte Kommunikation mit den Partnern.
  • Ein vollständig digitalisiertes und integriertes System hilft dabei, die Belastbarkeit einer Lieferkette und ihrer Elemente zu bewerten, Verbesserungspläne zu definieren und zu bewerten und dabei auch mögliche Alternativen zu berücksichtigen, die das Netzwerk in Zukunft stärken können.

Der Mehrwert, den eine solche erhöhte, gut durchdachte Transparenz bieten kann, ist enorm und kommt allen Knotenpunkten einer Lieferkette zugute, einschließlich Herstellern, Logistikspezialisten und Endverbrauchern.

Die digitale Fertigungslösung von Mitsubishi Electric, "e-F@ctory Alliance", ist ein fortschrittlicher Ansatz, der sich sowohl auf das Management der Lieferkette als auch auf das Management der technischen Kette auswirkt:

  • Sie kombiniert Informationstechnologie und Betriebstechnologie mit dem erworbenen Know-how, um eine integrierte FA-Umgebung zu schaffen, die die Gesamtkosten während des gesamten Produktionsprozesses senkt, von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zum fertigen Produkt und dessen Wartung.
  • Sie trägt dazu bei, den Verbesserungszyklus für Produktivität und Qualität zu beschleunigen und bringt Vorteile, die viele Hersteller anstreben, wie kürzere Lieferzeiten, höhere Produktionsqualität und -effizienz sowie die Fähigkeit, flexibel auf Nachfrageschwankungen zu reagieren.
  • Die Technologien des digitalen Zwillings ermöglichen eine synchronisierte digitale und reale Produktion.


Bild: Getty Images


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