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ISO 10218:2011
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ISO 10218:2025
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| Mit Schwerpunkt auf Robotern und Robotersystemen, ausgenommen Cybersicherheit und Cobots. | Erweitert: Roboter, kollaborative Anwendungen, Cybersicherheit, gesamte Anwendung (Roboter + EOAT + Umgebung). | Der Übergang vom „sicheren Roboter“ zur „sicheren Roboteranwendung“. Dies ist auf die neuen Roboter zurückzuführen, die auf den Markt gekommen sind. |
| „Kollaborativer Roboter”, „sicherheitsbewerteter überwachter Stopp”. | „Kollaborative Anwendung”, „überwachter Stillstand”, flexibler „geschützter Raum”. | Konzentrieren Sie sich auf die Anwendung, nicht nur auf die Maschine mit dem Roboter. |
| Keine Aufteilung. | Roboter der Klassen I und II wurden eingeführt. | Damit können Sie die Sicherheitsanforderungen an das Risikoniveau anpassen. |
| Allgemeiner Verweis auf Kategorien gemäß EN ISO 13849, ohne spezifische Anforderungen. | Klare Anforderungen: z. B. PL d / Kat. 3, SIL 2, PFHd < 4,43×10⁻⁷. Anhang C und D: Liste der obligatorischen und optionalen Funktionen. | Ein großer Vorteil für Hersteller und Integratoren – keine Interpretationsspielräume mehr. |
| Keine Anforderungen. | Neues Kapitel: Schutz vor Angriffen, IEC 62443, Zugangskontrolle, Integritätsprüfungen. | Eine absolute Neuheit – die Notwendigkeit der IT/OT-Integration. Dies ist beispielsweise im Zusammenhang mit dem Asset Portal zur Überwachung von Robotern sehr wichtig. |
| Separate Spezifikation ISO/TS 15066, nicht in der Hauptnorm enthalten. | Inhalt aus TS 15066 integriert: beschriebene Modi (Handführung, SSM, PFL). | Vereinfachung – der Integrator muss nicht auf ein separates Dokument zurückgreifen. |
| Allgemeine Angaben, ergänzt durch TR 20218-Berichte. | Anforderungen, die in die Hauptnorm übernommen wurden (z. B. Werkzeugschutz, Greiferkräfte). | Keine fragmentierte Dokumentation mehr – klare Regeln in einem einzigen Standard. |
| Hauptsächlich auf Installation und Wartung ausgerichtet. | Erweitert um: Cybersicherheit, Notfallverfahren, Nutzlast, TCP, manuelle Szenarien. | Der Hersteller muss mehr praktische Daten bereitstellen. |
| Keine einheitlichen Methoden – die Auslegung hängt vom Hersteller ab. | Anhang E, Anhang H – Standardmethoden zur Messung von Kräften, Entfernungen und Stoppzeiten. | Standardisierung des Testprozesses, einfachere Validierung der Konformität. |
| Allgemeine Anforderung gemäß ISO 12100. | Detaillierte Methoden mit Verweisen auf kompatible Anwendungen und EOAT. | Der Integrator hat einen klaren Prozess, nicht nur eine allgemeine Empfehlung. |
| Obligatorisch, jedoch mit einer engeren Definition. | Erweitert – verschiedene Arten von Stillstand, überwachter Stillstand, isolierte Stromkreise. | Höhere Präzision und Sicherheit beim Anfahren/Ausfahren. |
| Betonung der Trennung (physische Barrieren). | Akzeptanz der Zusammenarbeit, definierte Methoden zur Risikominderung in kooperierenden Anwendungen. | Die Norm legt fest, dass die Sicherheit des Bedieners wichtig ist, tatsächlich definiert sie jedoch keinen Cobot. |
| Anforderungen an das Robotersystem, die jedoch weitgehend offen für Interpretationen sind. | ISO 10218-2:2025 betont die Gesamtheit der Anwendung, EOAT, Objekte, Umgebung und manuelle Interaktionen. | Der Integrator hat eine größere Verantwortung und klare Richtlinien. |
| Keine (2011 → in Kraft seit Veröffentlichung) | Übergangsphase bis 2027 erwartet. | Unternehmen haben Zeit, sich anzupassen, aber sie müssen jetzt planen und sich mit den Veränderungen vertraut machen. |