Um diese Herausforderungen zu bewältigen, arbeiteten Optimal Industrial Automation und Mitsubishi Electric zusammen, um ein hochmodernes, vollständig automatisiertes Leckageerkennungssystem zu entwickeln. Zu den zentralen Komponenten dieser Lösung gehören:
- Zwei Mitsubishi Electric SCARA-Roboter der FR-Serie, die MDI-Behälter präzise aufnehmen und in bewegte Pucks positionieren.
- MELSEC iQ-Platform PLC für die nahtlose Synchronisation zwischen Robotern, Fördertechnik und Prüfequipment.
- MAPS SCADA-Software für Echtzeitüberwachung, Datenerfassung und Prozessoptimierung.
- Ein Puck-Fördersystem mit 86 Kavitäten, das die Behälter durch einen geschlossenen Prüftunnel transportiert.
- Hochentwickelte Laser-Gasanalysatoren, die selbst kleinste Gasleckagen mit höchster Sensitivität erkennen.
Die SCARA-Roboter spielen dabei eine besonders wichtige Rolle, da sie sicherstellen, dass die Behälter präzise in die bewegten Pucks eingesetzt werden, um eine kontinuierliche Inline-Prüfung zu ermöglichen. Dadurch muss das Fördersystem nicht angehalten werden, was eine unterbrechungsfreie Produktion und einen höheren Durchsatz ermöglicht.
"Die Synchronisation auf dieser Anlage ist entscheidend, da die Behälter instabil sind und umkippen können, wenn die Bewegungen von Robotern und Fördertechnik nicht exakt aufeinander abgestimmt sind", erklärt Martin Gadsby, Director bei Optimal Industrial Automation.
Für die anspruchsvollen Timing- und Reporting-Anforderungen der neuen Anlage war zudem eine Steuerungslösung erforderlich, die extrem schnelle Befehlsverarbeitung und eine nahtlose Datenerfassung ermöglicht. Steve Kirby von Mitsubishi Electric erläutert, wie die Plattform diese Anforderungen erfüllt:
„Die PLC der iQ-Serie ist ideal, um die vom System geforderten Geschwindigkeits- und Genauigkeitsniveaus zu erreichen. Der Controller verarbeitet Befehle innerhalb von Nanosekunden. Zudem verfügt er über ein Hochgeschwindigkeits-Datenlogger-Modul, bei dem die Sampling-Funktion mit dem Sequenz-Scan synchronisiert ist“, ergänzt Steve Kirby, Key Account Manager bei Mitsubishi Electric.
Bediener können den Prozess in Echtzeit über die SCADA-Plattform von Mitsubishi Electric überwachen, die Analysedaten für jeden einzelnen Behälter erfasst und speichert. Dies verbessert nicht nur die Rückverfolgbarkeit, sondern ermöglicht auch datenbasierte Entscheidungen zur weiteren Optimierung der Produktionsprozesse.