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Carbon neutrality

Ideen für die Umwelt - was tun die Länder, um die Welt für künftige Generationen zu retten?

05.01.20244 Minuten Lesedauer

Das Aufhalten negativer Umweltveränderungen ist zu einer globalen Herausforderung geworden, der sich die Regierungen in aller Welt stellen. Entschlossenes und entschiedenes Handeln ist erforderlich, um die Welt für künftige Generationen zu retten.

Nach Angaben der Weltbank sind Boden-, Luft- und Wasserverschmutzung jedes Jahr weltweit für mehr als 7 Millionen vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Diese Zahl ist um ein Vielfaches höher als die Zahl der Opfer von tödlichen Krankheiten wie AIDS, Malaria und Tuberkulose sowie von Verkehrsunfällen zusammen. Der Greenpeace-Bericht "Toxic Air. The Price of Fossil Fuels" zeigt, dass die Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe die Welt täglich 8 Milliarden US-Dollar kostet. Jährlich summiert sich das auf 2,9 Billionen USD oder 3,3 % des globalen BIP.

Environmental Performance Index

Wissenschaftler haben uns auf den raschen Temperaturanstieg auf der Erde aufmerksam gemacht und warnen, dass dieser, wenn nicht entschieden gehandelt wird, katastrophale Folgen für die Umwelt haben wird. Die globale Erwärmung lässt bereits jetzt Gletscher schmelzen, viele Pflanzen- und Tierarten aussterben und die Welt wird von Naturkatastrophen heimgesucht. Seit Jahren wird von der Notwendigkeit gesprochen, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen. Den nationalen Regierungen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Viele Länder haben es geschafft, einen großen Schritt in Richtung einer grünen Transformation zu machen. Die Länder werden anhand des Environmental Performance Index (EPI), der von den weltweit führenden Universitäten erstellt wird, in Bezug auf ihre Umweltleistung eingestuft: Yale University und Columbia University.

Environmental Performance Index in 2022

  • 180 countries
  • 40 performance indicators
  • 11 categories
  • 3 environmental policy targets

The 2022 Environmental Performance Index (EPI) provides a data-driven summary of the state of sustainability around the world. Using 40 performance indicators across 11 issue categories, the EPI ranks 180 countries on climate change performance, environmental health, and ecosystem vitality.

In 2022 the leaders have been: Denmark, United Kingdom, Finland, Malta, Sweden, Luxembourg, Slovenia, Austria, Switzerland and Iceland.

Pfandsysteme

Dänemark verdankt seine Position dem Aufbau eines grünen Energiesystems von Weltklasse. Das Land hat sich auf die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden konzentriert, ein wichtiger Faktor in einem Land, in dem mehr als die Hälfte des Jahres geheizt werden muss. Außerdem sind die dänischen Bürger vom Auto auf das Fahrrad umgestiegen. Im Jahr 2016 übertraf die Zahl der Fahrräder auf dänischen Straßen die Zahl der Autos. Außerdem hat sich das Land vor 20 Jahren für ein Pfandsystem entschieden.

Im Jahr 2002 trat das sogenannte Dansk Retursystem (dänisches Rücknahmesystem) in Kraft. Es erlaubt den Dänen, Plastik- und Glasflaschen an Automaten zurückzugeben. Die Disziplin ist hoch - 9 von 10 Menschen tun dies regelmäßig.

Pfandsysteme, bei denen Plastikflaschen und -dosen zurückgegeben werden können, gibt es auch in anderen Ländern, z. B. in Norwegen, Estland, Finnland, den Niederlanden, Island, Deutschland, der Slowakei, Schweden und Litauen.

CO₂-Steuer

Daten von Earth.Org zeigen, dass nicht nur die Länder der Europäischen Union, sondern auch 27 Länder außerhalb der EU eine solche Steuer beschlossen haben, darunter: Argentinien, Kanada, Chile, China, Kolumbien, Japan, Kasachstan, Korea, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südafrika, Schweden, das Vereinigte Königreich und die Ukraine. Weitere Länder, die einen Beitritt zu diesem System erwägen, sind Brasilien, Brunei, Indonesien, Pakistan, Russland, Serbien, Thailand, die Türkei und Vietnam.

Nach Angaben der Weltbank gibt es derzeit weltweit 64 Initiativen zur Bepreisung von Kohlendioxid auf verschiedenen regionalen, nationalen und subnationalen Ebenen, drei weitere sollen noch eingeführt werden.

Bild: Getty Images


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